Klassenfahrt der FOS

Die Klassenfahrt der 12. Klassen der Fachoberschule  „Gesundheit“ und „Wirtschaft und Verwaltung“ begann am Sonntag, dem 09.09.12 gegen 21.00 Uhr.

Alle standen wir mit Koffern an der Schule und warteten gespannt darauf endlich in den Bus einzusteigen.

Als endlich alles verstaut war, wir uns verabschiedet hatten und es losgehen sollte, stellte sich heraus, dass der Bus Öl verlor.

Die Diskussion war groß. Bald stellte sich heraus, dass das Problem nur in einer Verschlusskappe bestand und nachdem das fehlende ÖL per Taxi nachgeliefert wurde, konnten wir mit einer guten halben Stunde Verspätung schließlich abfahren.

Die Stimmung im Bus war riesig und aus jeder Bankreihe ertönte großes Gelächter und lautes –  aber auch schiefes – Singen.

Die Fahrt verlief ohne weitere Probleme.

Gegen  2 Uhr morgens schliefen die meisten von uns, doch in den Rastpausen wurden wir immer geweckt, schlurften schlaftrunken zur Toilette oder zum nächsten Getränkeautomaten und waren froh, wenn wir wieder in den Bus zurückkonnten.

Am nächsten Vormittag hatten wir dann Kroatien erreicht und kamen gegen 12.30 Uhr auf der Insel Krk in unserem Hotel an. Nachdem die diversen Unklarheiten der Einteilung beseitigt waren, schleppten wir unsere Koffer ins Hotel und bezogen unsere Zimmer.

Dem Wetter entsprechend gekleidet (T-Shirt, Shorts und Badesachen) begaben wir uns dann zunächst HOCH in das Städtchen Omisalj um Geld zu tauschen (die kroatische Währung lautet „Kuna“) und uns mit Grundproviant zu versorgen.

Danach ging es für die meisten von uns erst einmal zum Meer schwimmen.

Am zweiten Tag ging es schon um 08.45 Uhr  los zum Nationalpark „Plitvicer Seen“.

Auf der Fahrt dahin hielten wir am 45. Breitengrad in Senj an. Von da waren wir genau 5000km vom Äquator und vom Nordpol entfernt.

Im Nationalpark angekommen waren wir alle wie verzaubert. Überall gab es hohe Felsen, Wasserfälle und kleine Flüsse mit vielen Fischarten, die wir so noch nie gesehen hatten, zu bestaunen.

Der Tag war ein wundervolles Erlebnis, das wir so schnell nicht vergessen werden.

Am dritten Tag besichtigten wir die Städte Rijeka und Opatja.

Rijeka ist eine recht große kroatische Stadt und besitzt eine Universität und eine schöne Altstadt.

Opatja ist ein recht mondäner Badeort mit vielen alten Hotelbauten. Die österreichische Kaiserfamilie besuchte den Ort früher regelmäßig und dementsprechend prächtig sah er aus.

Unser Reiseführer schleppte uns durch beide Städte und erklärte uns alles Wissenswerte.

 

An unserem letzten Tag war das Wetter leider nicht so gut. Ein für diese Gegend typischer Sturm, „Bora“ genannt zog auf. Es regnete und wurde zunehmend windiger. Wir fuhren in die Hauptstadt der Insel, die ebenfalls Krk heißt und besichtigten auf dem Rückweg noch ein Weingut.

An diesem letzten Abend gingen wir alle zusammen in eine Bar in der Nähe unseres Hotels. Größenmäßig waren die Leute dort zwar nicht auf uns eingestellt, aber man schob alle Tische und Stühle zusammen, die zur Verfügung standen und im Laufe des Abends bekamen wir drei große Pizzen auf Kosten des Hauses.

Am nächsten Morgen wollten wir nach dem Frühstück unsere Abreise antreten, doch wegen der Bora war die einzige Brücke, die zum Festland führt, gesperrt.

So saßen wir ein paar Stunden auf dem Parkplatz vor der Brücke fest.

Nachdem sich der Sturm einigermaßen gelegt hatte,  konnten wir endlich unsre Heimreise antreten. Durch den Zeitverlust war es leider nicht mehr möglich, die Karsthöhlen von Postoijna in Slovenien zu besichtigen.

Auf dem Weg nach Hause machten wir eine kurze Rast bei Salzburg. Alle waren fasziniert über den Blick auf die verschneiten Alpen.

Nachdem jeder ein paar schöne Bilder gemacht hatte, setzten wir unsere Fahrt fort.

Mitten in der Nacht zum Samstag kamen wir dann wieder in Hachenburg an. Wir freuten uns, dass Eltern und Freunde trotz der frühen Stunde bereits auf uns warteten. Nachdem wir unsere Koffer geholt und uns verabschiedet hatten, ging es nach Hause ins eigene Bett.

FOS 12 G und FOS 12 W