Hachenburger Schüler absolvierten erfolgreich ein Jahr das Projekt „Praxistag“

Der 29.01.2014 war für viele Hachenburger Schüler ein besonderer Tag: Nach einem ganzen Jahr „Praxistag“ sagten die Hachenburger Schüler aus dem Bildungsgang Berufsreife „Auf Wiedersehen“ in ihren Betrieben. Nun gilt es wieder jeden Mittwoch pünktlich in die Schule anstatt in den Betrieb zu kommen und zunächst mal die Erfahrungen und das Gelernte zu reflektieren und nachzubereiten.

Der Praxistag wurde vom Land Rheinland-Pfalz eingeführt, damit Schülerinnen und Schüler so früh und so weit wie möglich praktische Erfahrung über einen längeren Zeitraum hinweg in Betrieben sammeln können. Mit diesem Projekt sollen Motivation und Anstrengungsbereitschaft für das Erreichen der Berufsreife gestärkt werden. Dabei soll die Verknüpfung zwischen schulischem und betrieblichem Lernen so angelegt sein, dass ein Übertritt in die Berufs- und Arbeitswelt unterstützt wird und den Jugendlichen beim Einstieg ins Berufsleben neue Möglichkeiten eröffnet werden.

Bereits im Vorfeld ging die Hachenburger Schulgemeinschaft mit viel Optimismus in das Projekt. Ganz besonders erfreute man sich an der großen Bereitschaft der Betriebe in Hachenburg sowie der Umgebung. Das Praxistag-Projekt wurde intensiv unterstützt und die Praktikanten über ein Jahr lang betreut. Somit war auch gewährleistet, dass den Schülerinnen und Schülern ein sehr großes Spektrum unterschiedlicher Berufsfelder zur Verfügung stand. An dieser Stelle möchte sich die Schule auch noch einmal ausdrücklich bedanken.

Zurück in der Schule präsentierten die Schülerinnen und Schüler dann ihre Abschlussprojekte. Max Kuhn baute eine Trockenwand mit einer Revisionsklappe. Im Forstamt Hachenburg war Jason Kohlenbeck aktiv. Er konstruierte ein Modell eines Brennholzlagers, das mit verschiedenen Holzarten bestückt war.

Praxistag

Diese zeigten oftmals eine sichtbare Entwicklung hin zur angestrebten Berufsreife und bewiesen eindrucksvoll die erlernten Kompetenzen in den jeweiligen Berufsfeldern. Nun heißt es aber erst mal wieder Theorie pauken und sich ein gutes Abschlusszeugnis zu erarbeiten. Für etwa ein Drittel der Praxistag- Schüler gibt es dann schon ab dem Sommer wirklich ein Wiedersehen: Viele Schülerinnen und Schüler überzeugten so eindrucksvoll ihre Betriebe, dass schon einige Ausbildungsverträge zugesichert und sogar schon unterschrieben wurden.