Besuch der Partnerschule in Ruanda

Seit zwei Jahren besteht eine Schulpartnerschaft zwischen der Realschule plus und Fachoberschule Hachenburg und der Secondary School in Save.

unsere Partnerschule

Vom 21.03. bis 03.04.2015 fand die erste Lehrerreise nach Ruanda statt. Organisiert wurde diese vom Partnerschaftsverein RLP-Ruanda in Mainz. Insgesamt nahmen an dieser Reise 9 Lehrkräfte aus ganz Rheinland-Pfalz teil, um das Land und die verschiedenen Partnerschulen kennenzulernen.

Die Realschule plus und Fachoberschule Hachenburg wurde durch Frau Stricker und Herrn Vöhl vertreten. Für beide war es eine beeindruckende Reise. „Es ist schön, die Möglichkeit zu haben, die Partnerschule in Save mit eigenen Augen zu sehen und direkt mit den Kollegen und Kolleginnen in Save und den anderen Partnerschulen zu sprechen.“, so Frau Stricker. Bisher erfolgte der Kontakt weitestgehend per E-Mail oder Post.

Beide Lehrkräfte wurden in Save sehr herzlich empfangen. Nach einem Gespräch mit dem Schulleiter folgte eine Führung über das Schulanwesen, anschließend folgten verschiedene Aufführungen der Schülerinnen und Schülern, die begeistert von der kompletten Schulgemeinschaft bestaunt wurden. U.a. zeigten sie einen Sketch, traditionelle und moderne Tänze sowie eine Karate Performance.

Frau Stricker und Herr Vöhl übergaben an die Schülerinnen und Schüler in Save viele Präsente, u.a. haben die Schülerinnen und Schüler in Hachenburg Briefe geschrieben oder Bilder gemalt. Darüber hinaus gab es Fußbälle, Volleybälle und ein Volleyballnetz. Der Schülersprecher hat diese mit großer Freude entgegengenommen.

Mit den Lehrkräften vor Ort und dem Bildungsministerium erfolgte ein Austausch über die verschiedenen Schulsysteme und mögliche zukünftige Besuche der Partnerschulen für Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler.

Kollegium Save

Als nächstes Projekt werden die Schülerinnen und Schüler der 12. Klasse ein Video drehen, in dem sie verschiedene Methoden der Unterrichtsgestaltung vorstellen. Dieses Video wird auf Englisch gedreht und soll den Lehrkräften in Ruanda helfen, ihren Unterricht variabler zu gestalten. Außerdem wird eine Facebook-Seite gestaltet, so dass der Austausch zwischen den Schülern schnell und einfach geschehen kann.

Neben den Schulbesuchen konnte durch Besuche des Nyungwe-Regenwaldes, des Kivu-Sees, des Akagera-Parks und verschiedener Museen zum Gendenken an den Genozid das tolle Land kennen gelernt werden.

Kinder