Berufsinformationsbörse 2014

BIB 2014

Bericht in der Westerwälder Zeitung vom 17.09.2014

Großer Andrang bei der BIB

Bildung Hunderte informierten sich in der Rundsporthalle Hachenburg

M Hachenburg. Bereits zum elften Mal fand die Hachenburger Informationsbörse (BIB) in der Rundsporthalle statt. Veranstaltet wird sie vom Arbeitskreis Schule, Wirtschaft und Verwaltung der Verbandsgemeinde, unterstützt von den heimischen Schulen, Arbeitgebern und Behörden. Für die Organisation und den reibungslosen Ablauf ist VG-Mitarbeiterin Anita Becker zuständig.

51 heimische Unternehmen stellten ihr Ausbildungsangebot vor, informierten über duale Studienangebote, Weiterbildung und Perspektiven in den jeweiligen Berufsfeldern. Gabriele Greis, Erste Beigeordnete der VG Hachenburg und Vorsitzende des verantwortlichen Arbeitskreises, freut sich über das große Interesse an der BIB. „Die Betriebe merken, dass es immer mehr junge Leute gibt, die lieber studieren möchten, statt eine Ausbildung zu machen“, weiß sie zu berichten. Besonders Bereiche wie das Handwerk kranken an der Entwicklung. Da ist es wichtig, mit alten Vorurteilen aufzuräumen. In Hachenburg war ein Bus der Handwerkskammer Koblenz vor Ort, in dem anschaulich über die Angebote, Weiterbildungsmöglichkeiten und Co. im Handwerk informiert wurde. Neu dabei war auch ein Stand vom Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, an dem verstärkt über das Thema Altenpflege informiert und mit Klischees, wie schlechter Bezahlung und unbequemen Arbeitszeiten, aufgeräumt wurde.

Hans-Jörg Sievers, Leiter der Burggarten-Schule, erklärt, an der Förderschule habe es im Vorfeld zur BIB eine Diskussion gegeben, ob der Besuch der Börse für die Schüler überhaupt sinnvoll sei. Aber die meisten haben sich vehement dafür ausgesprochen. Er weiß, dass schon einige Praktika für seine Schüler auf der BIB zustande gekommen sind. Daniel Bongers, Schulleiter der Realschule und Fachoberschule plus in Hachenburg erklärt, wie wichtig die Börse ist: „Hier werden Kontakte geknüpft, was besonders denjenigen zu Gute kommt, die auf der Suche nach einem Praktikumsplatz sind.“

Er betont, wie wichtig es ist, dass die Eltern ihren Nachwuchs begleiten. Tatsächlich besuchen immer mehr Eltern die Börse. Wie Gerlinde Zorn, die ihren Sohn bereits zum dritten Mal begleitet. Für sie ist das selbstverständlich und sie rät auch anderen Eltern, auf jeden Fall mitzugehen. An den Ständen der Unternehmen beantworteten Azubis die Fragen der Jugendlichen und Eltern. So wie Yannick Schneider, Auszubildender als technischer Produktdesigner bei Rudnik & Enners. Oder Alexandra Dumler, die ein Duales Studium im Lindner Hotel absolviert. Sie finden, dass die Börse sehr wichtig ist und freuen sich über das Interesse. Julia, Isadora, Albionita und Teresa, alle 14 Jahre und alle Schülerinnen der RS plus, sehen die BIB als sehr hilfreiches Angebot. Toll, um Berufe kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen und einen Praktikumsplatz zu ergattern. Larissa Schütz